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BloodyVampire lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 11.11.2001 Beiträge: 2966
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Verfasst am: 08.10.2002, 16:16 Titel: |
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Ach ihr habt ja alle noch net Frankfurt bewundern dürfen. Sachsenhausen mit seinem unbeschreibaren Altstadt Flair (und dem Gützkowplatz ) Höchst mit seinen qualmenden Schornsteinen, Zeil die wohl schönste Einkaufstrasse der Welt zwischen Hauptwache und Konstablerwache die auch beide nicht zu verachten sind und erst die Skyline
Aber das ist ja alles nichts gegen Langen und seine Altstadt  _________________ Es ist allgemein bekannt, das Steine denken können - Immerhin basiert die gesamte Elektronik auf dieser Tatsache |
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Everlast lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 12.09.2001 Beiträge: 3790
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Verfasst am: 21.07.2004, 18:45 Titel: |
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So ihr Latten
Ich hab lange geschwitzt, lange geschrieben. An ein paar Stellen gibt es satzbautechnische Kopfschüsse, inhaltlich sowieso
Viel Spaß
Darlegung meiner Beweggründe - Forsbach, 26 Mai. 2004
Hiermit verweigere ich den Kriegsdienst, unter Berufung auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung nach Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Aus folgenden Gewissensgründen habe ich mich entschieden, den Dienst an der Waffe zu verweigern:
Mein Leben wurde schon von frühester Kindheit an durch eine gewaltfreie Erziehung meiner Eltern und einer Konfliktlösung auf verbaler Ebene geprägt. Gewalt wurde in meinem Elternhaus weder angedroht, noch vollzogen. Die Ausübung von Gewalt galt für mich daher schon immer als letztes Mittel der Konfliktlösung, das man stets vermeiden muss und nur im äußersten Notfall zur Verteidigung des eigenen Lebens gebrauchen sollte. Auch heute noch ist die Anwendung von Gewalt in meiner Familie, meinem Umfeld und Freundeskreis ein absolutes Tabu und völlig ausgeschlossen. Diese Einstellung zu einer friedfertigen Lebensweise wurde im Konfirmandenunterricht weiter gefestigt. Ich bin zwar nicht besonders stark religiös erzogen worden, oder geprägt, trotzdem empfand ich die gewaltfreie Lebensweise von Jesus, die uns während der 2 Jahre Konfirmandenunterricht unter anderem näher gebracht wurde, immer als sehr beeindruckend. Der komplette Gewaltverzicht und seine Vorbildfunktion sind bis heute tief in meinem Kopf verankert. Noch heute belege ich in der Schule das Fach Religion als Grundkurs und werde es aller Voraussicht nach als 4. Abiturfach wählen.
Des Weiteren haben meine Erfahrungen in der Schule weitreichende Folgen für meine Einstellung zur Gewalt gehabt. In den Fächern Religion, und speziell in Geschichte sind die Themen, die im Unterricht behandelt wurden nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Der Nationalsozialismus, Stalins Regime in Russland und zahlreiche Revolutionen und Kriege in der Geschichte der Menschheit spiegeln die Ausmaße und den Schrecken wieder, die durch den Gebrauch von Waffen entstehen und tiefe Schneisen in den Köpfen der Menschen hinterlassen. Durch zahlreiche Fachbücher von Guido Knopp, Sendungen aus verschiedenen Reihen der ZDF Zeitgeschichte und nicht zuletzt durch meine Teilnahme am Geschichte Leistungskurs habe ich mich sehr stark mit diesen schrecklichen Ereignissen aus der Geschichte der Menschheit befasst. Die verheerenden Ausmaße des Nationalsozialismus sowohl auf den Schlachtfeldern in Europa und Afrika, als auch die Ereignisse in den zahlreichen Konzentrationslagern der Nazis und stalinistischen Gulags in Russland sind mir daher mehr als bekannt. 40 Millionen unschuldige Menschen wurden durch Stalin und Hitler im vergangenen Jahrhundert teilweise direkt vor meiner Haustür misshandelt, gefoltert und umgebracht.
Während meiner Zeit als Konfirmand besuchte ich das „Lager Hoffnungsthal“, was keine 5 km von meinem Elternhaus entfernt ist. Während des zweiten Weltkrieges diente es als Kriegsgefangenenlager. Auf einem Tonband erzählte ein Überlebenden des Lagers über seine Gefangenschaft, die Arbeits- und Lebensverhältnisse und über die vielen Verbrechen, die er während seiner Gefangenschaft im Lagen miterleben musste. Die Geschichte des Gefangenen machte deutlich, dass das Lager alles andere als das Lager der Hoffnung war, wie der Name vermuten ließ. Von dort an wusste ich, dass auch in meiner direkten Umgebung der zweite Weltkrieg mit all seinen Grausamkeiten gewütet hatte.
Mit dem Religionskurs besuchte ich in Stufe 11 das „EL-DE Haus“ in Köln. In den 30er Jahren des 20. Jahrhundert wurde es als Gefängnis der Geheimpolizei „GESTAPO“ genutzt. In den Kellerräumen befanden sich die Gefängniszellen, wo auf auf engstem Raum viele Menschen zusammengepfercht waren. Die Wände waren noch mit zahlreichen Inschriften der Gefangenen vollgeschrieben. In Briefen und religösen Psalmen an den Wänden, schilderten die Gefangenen ihre Lebensbedingungen, Ängste, beteten zu Gott und beschrieben die zahlreichen Misshandlungen und Folter, die ihnen widerfahren waren. Diese beiden Besuche in Gefängnissen des zweiten Weltkrieges haben meine Einstellung bezüglich Gewalt weiter geprägt.
Im April 2003 nahm ich im Rahmen einer Fahrt zur politischen Bildung nach Straßburg an einer Besichtigung des Konzentrationslagers „Natzwieler Struthof“ teil. Die noch heute sehr bedrückende Atmosphäre auf dem Gelände, die Besichtigung von Räumen, in denen Versuche an Menschen durchgeführt worden waren und des Krematoriums ließen mir das Blut in den Adern erfrieren. Nie wieder möchte ich an diesen Ort zurückkehren, da mir die Eindrücke und die Gedanken an alle Qualen und Schmerzen mir noch lange nachgingen. Der Besuch im KZ schilderte mir auf brutale Weise die schwarze Vergangenheit meines Landes. Hautnah wurde ich mit dem industriellen Mord an vielen Millionen Menschen in Berührung gebracht. Meine Abneigung gegen Waffen haben diese Erfahrungen weiter gefördert, ich sehe mich nicht im Stande je eine Waffe in die Hand zu nehmen, sie zu gebrauchen, oder gar im Kampf gegen andere Menschen einsetzen zu müssen. Konfliktlösung muss in der heutigen weltpolitischen Lage durch Aufeinander zugehen geschehen und nicht durch Wettrüsten und Androhung von Gewalt.
Aus den oben geschilderten Gründen kann ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren den Dienst an der Waffe zu leisten.
Als Soldat würde ich den Gebrauch von Waffen gutheißen und somit alle Fehler und Gräueltaten, die durch Waffen in der Vergangenheit verübt worden sind, ignorieren. Meine Pflicht als Soldat der Bundesrepublik Deutschland wäre es im Falle des Falles auf einen anderen Menschen zu schießen, ihn dadurch eventuell schwer zu verletzten, oder im schlimmsten Falle gar zu töten. Alleine diese Vorstellung verbietet es meinem Gewissen, den Wehrdienst abzuleisten.
Man sollte aus den Fehlern der Vergangenheit lernen. Auch die aktuelle weltpolitische Lage, mit all ihren Konflikten im Irak, Israel und Afghanistan zeigt, welche verhehrenden Folgen die Waffen des 21. Jahrhunderts haben.
Ich sehe im Zivildienst eine sehr gute Alternative zur Bundeswehr, wo ich meinen Pflichten als Bürger nachkommen kann. Zivildienstleistende sichern in vielen Krankenhäusern, Altenheimen oder sonstigsten Einrichtungen einen großen Teil an sozialer Stabilität. Ich möchte meinen Teil zur Gesellschaft beitragen, indem ich anderen Hilfsbedürftigen in meiner Umgebung helfe.
Ich hoffe, Ihnen nun in ausreichender Art und Weise meine Beweggründe, die meine Entscheidung den Kriegsdienst zu verweigern ausgemacht haben, genannt zu haben.
edit: Wenn ihr fertig seid, werdet ihr einsehen müssen, was ein gebrechliches und armes Wesen ich bin 
Zuletzt bearbeitet von Everlast am 21.07.2004, 18:47, insgesamt einmal bearbeitet |
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Walwing Joe DiMaggio

Anmeldungsdatum: 19.08.2001 Beiträge: 7665 Wohnort: Hinter'm Wildschweintrog links
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:06 Titel: |
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Ich find den Text ganz gut, klingt zwar mehr wie ne Geschichtsstunde als wie ne Verweigerungsschreiben aber egal.
Mal ne Frage als völlig Unwissender. Muss der Grund logisch und nachvollziehbar sein? Kann man nicht auch sagen "Ich verweigere den Dienst an der Waffe weil ich Angst vor eben diesen habe." und feddich? Oder sagen die dann "Nene mein Freund das zählt nicht du geht ma schön zum Bund." ???
Und außerdem find ich es schwer nachvollziehbar das die das überhaupt interessiert warum du verweigern willst. Kann denen doch egal sein oder? Wie gesagt ich weisses nich und frag nach ^^ _________________ Wir haben alarmstufe orange und das
bedeutet, dass irgendwo, irgendwas,
irgendwann, irgendwie passieren könnte.
Also passt bloß auf!
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Everlast lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 12.09.2001 Beiträge: 3790
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:08 Titel: |
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Nein.
Der Punkt um den es sich dreht ist die "Tötungsabsicht". Du musst diesen Spacken "klarmachen", dass du zu Grunde gehen würdest, wenn du einen Menschen abknallen würdest.
Haaaccch, is das schön dämlich 
Zuletzt bearbeitet von Everlast am 21.07.2004, 19:09, insgesamt einmal bearbeitet |
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Walwing Joe DiMaggio

Anmeldungsdatum: 19.08.2001 Beiträge: 7665 Wohnort: Hinter'm Wildschweintrog links
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:10 Titel: |
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| Everlast hat folgendes geschrieben: | Nein.
Der Punkt um den es sich dreht ist die "Tötungsabsicht". Du musst diesen Spacken "klarmachen", dass du zu Grunde gehen würdest, wenn du einen Menschen abknallen würdest.
Haaaccch, is das schön dämlich  |
Und das muss in dieser doch ziemlich ausführlichen Form geschehen? Was ist denn wenn die das nicht akzeptieren??? _________________ Wir haben alarmstufe orange und das
bedeutet, dass irgendwo, irgendwas,
irgendwann, irgendwie passieren könnte.
Also passt bloß auf!
Zuletzt bearbeitet von Walwing am 21.07.2004, 19:11, insgesamt einmal bearbeitet |
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Everlast lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 12.09.2001 Beiträge: 3790
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:12 Titel: |
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Eine Din A4 - Seite is standart. Kommt auf deinen "Bildungsstand" an. Als angehender Abiturient sollte man schon mehr als 4 Zeilen schaffen  |
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Hendi blöd

Anmeldungsdatum: 12.08.2001 Beiträge: 5475 Wohnort: Aachen und Rösrath
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:13 Titel: |
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Mir hat heute jemand von der Bundeswehr erzählt, dass die Verweigerung so gut wie nie abgelehnt wird, wenn sie aus mehr als fünf Zeilen einigermaßen fehlerfreien Deutsch besteht und nicht komplett zusammengeklaut ist. Was daran dran ist, kann sich jeder selbst denken  _________________ e^π − π = 20 |
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Walwing Joe DiMaggio

Anmeldungsdatum: 19.08.2001 Beiträge: 7665 Wohnort: Hinter'm Wildschweintrog links
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:15 Titel: |
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| Everlast hat folgendes geschrieben: | Eine Din A4 - Seite is standart. Kommt auf deinen "Bildungsstand" an. Als angehender Abiturient sollte man schon mehr als 4 Zeilen schaffen  |
Ich frage nicht nach weil ich ein Problem damit habe so einen Schwachsinn auszuführen.
Macht dir das Spaß sowas zu schreiben? Oder willste dat die wissen das du gebildet bist? Also wenn ich das schreibe werd ich vielleicht 5 Sätze schreiben weils mich glaub ich schnell langweilen würde... _________________ Wir haben alarmstufe orange und das
bedeutet, dass irgendwo, irgendwas,
irgendwann, irgendwie passieren könnte.
Also passt bloß auf!
Zuletzt bearbeitet von Walwing am 21.07.2004, 19:17, insgesamt einmal bearbeitet |
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Everlast lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 12.09.2001 Beiträge: 3790
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:17 Titel: |
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Ich hatte als erste Version die Version ausm Internet geschickt und hab ne Korb bekommen.
Beim zweiten Mal sollte es nicht an der Länge liegen  |
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Hendi blöd

Anmeldungsdatum: 12.08.2001 Beiträge: 5475 Wohnort: Aachen und Rösrath
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:17 Titel: |
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Und dann bekommst du ganz schnell ne Antwort, dass deine Gründe nicht nachvollziehbar sind, du die Arschbacken zusammen kneifen sollst und dich zum Wehrdienst melden sollst  _________________ e^π − π = 20 |
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Walwing Joe DiMaggio

Anmeldungsdatum: 19.08.2001 Beiträge: 7665 Wohnort: Hinter'm Wildschweintrog links
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Verfasst am: 21.07.2004, 19:23 Titel: |
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| naggeldak hat folgendes geschrieben: | Und dann bekommst du ganz schnell ne Antwort, dass deine Gründe nicht nachvollziehbar sind, du die Arschbacken zusammen kneifen sollst und dich zum Wehrdienst melden sollst  |
Wenn ich schreibe das ich panische Angst vor Waffen habe weil ich ein Kindheitstrauma habe weil ich mal gesehen habe wie eine Kuh mit einem Bolzenschussgerät auf dem Bauernhof von meinem Großonkel erschossen wurde dann MÜSSEN die das doch akzeptieren oder? Und die können ja wohl ned schreiben das sies nich glauben und feddich?!?!!! _________________ Wir haben alarmstufe orange und das
bedeutet, dass irgendwo, irgendwas,
irgendwann, irgendwie passieren könnte.
Also passt bloß auf!
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BloodyVampire lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 11.11.2001 Beiträge: 2966
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Verfasst am: 21.07.2004, 21:10 Titel: |
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| mir hat folgendes geschrieben: | Antrag auf Kriegsdienstverweigerung
Hiermit stelle ich, Winfried Wurm, geboren am 09.02.1983, den Antrag, aus Gewissensgründen, nach Art. 4, Absatz 3, 1. Satz des Grundgesetzes den Kriegsdienst zu verweigern.
Begründung der Kriegsdienstverweigerung
Mit diesem Schreiben möchte ich erklären, was mich dazu gebracht hat den Kriegsdienst zu verweigern.
Obwohl ich mir vornherein vorgenommen habe keinen Dienst an der Waffe zu leisten, wollte ich auch nicht voreingenommen in dieser Entscheidung vorgehen. Aus diesem Grund sprach ich mit mehreren Freunden, die zur Zeit sowohl Wehrdienst als auch Zivildienst ableisten. Aus diesen Gesprächen habe ich meine Schlüsse zu Gunsten des Zivildienstes gezogen.
Mir erscheint es wichtiger der Gesellschaft einen Dienst zu erweisen, indem ich den Zivildienst ableiste und dabei helfe Leben zu verschönern als den Dienst an der Waffe zu leisten, bei dem ich eher Leben auslösche.
Außerdem erhält jeder Mensch mit seiner Geburt das Recht zu leben und niemand und nichts sollte sich so groß und mächtig fühlen und es ihm nehemen wollen. Wenn ich an den Krieg der USA in Afgahnistan denke und daran denke, daß einige meiner Freunde aus Afgahnistan kommen und deren Verwandte immer noch dort leben, muss ich den Krieg verabscheuen und kann es daher nicht mit meinem Gewissen vereinbaren den Wehrdienst zu leisten.
Mit dem Eintritt in die Bundeswehr um den Wehrdienst müsste ich den Krieg als Lösung von politischen und religiösen Konflikten akzeptieren. Dies wiederspricht meiner Erziehung und meinen, als selbstständig denkender und urteilender Mensch erworbenen, Moralvorstellungen.
Der Sinn eines Lebens, kann nicht darin liegen selbiges zu vernichten. Vielmehr liegt dieser für mich im erhalten von Leben. Ich werde mich immer für Frieden einsetzen, solange ich von meinem Geist und Gewissen beinflusst werde. Frieden zwischen Rassen, Nationen, Glaubensrichtungen, politischen Systemen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu haben ist ein wichtiger Aspekt in meinem Leben und ich bin der Meinung, daß der Erhalt des Friedens nicht durch Waffengewalt durchgesezt werden kann.
Ich hoffe, daß ich ihnen mit meiner Begründung zu Verweigern und Zivildienst leisten zu wollen deutlich machen konnte, daß ich den Dienst an der Waffe nicht mit meinem Gewissen und mit meinen moralischen Vorstellungen vereinbaren kann und ich es wichtiger finde Zivildienst zu leisten, um Menschen zu helfen und mich für eine bessere Welt einsetzen zu können in dem ich den Schwächeren unserer Gesellschaft meine Hilfe anbiete.
Mit freundlichen Grüßen
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Also das hab ich denen damals geschrieben.
3 x wurd es angenommen, 1x abgelehnt, soviel zur Behördenwillkür  _________________ Es ist allgemein bekannt, das Steine denken können - Immerhin basiert die gesamte Elektronik auf dieser Tatsache |
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Dr.Schnuggels lebt auf dem Board

Anmeldungsdatum: 06.02.2002 Beiträge: 2600
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Verfasst am: 22.07.2004, 09:12 Titel: |
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| naggeldak hat folgendes geschrieben: | Mir hat heute jemand von der Bundeswehr erzählt, dass die Verweigerung so gut wie nie abgelehnt wird, wenn sie aus mehr als fünf Zeilen einigermaßen fehlerfreien Deutsch besteht und nicht komplett zusammengeklaut ist. Was daran dran ist, kann sich jeder selbst denken  |
Möcht nicht wissen was dann für Analphabeten beim Bund rumlaufen wenn die alle die einziehen, die nicht in vernünftigem Deutsch schreiben
 _________________ Der Kopf tut weh, die Füße stinken - jetzt müssen wir ein Bierchen trinken!! |
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Sigmar2408 auf cox

Anmeldungsdatum: 05.09.2001 Beiträge: 4740 Wohnort: Bei Mama!
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Verfasst am: 22.07.2004, 12:04 Titel: |
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Unterwürfige Trottel kann man da immer gebrauchen, da haste Recht.  _________________ "Norske mand i hus og hytte, tak din store gud!
Landet vilde han beskytte, skjønt det mørkt så ud.
Alt, hvad fædrene har kjæmpet, mødrene har grædt,
har den Herre stille læmpet, så vi vandt vor ret." |
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